Birdy kündigt mit neuer Single „Surrender“ ein Album an

Birdy - Young Heart
© warner music group

Birdy veröffentlichte letzten Freitag ihre neue Single „Surrender“, zugleich der erste Vorbote ihres vierten Studioalbums „Young Heart“, das am 30. April erscheint. „Surrender“ kommt in Begleitung eines offiziellen Musikvideos, bei dem die preisgekrönte Regisseurin Sophie Mueller Regie führte.

Fünf Jahre seit Birdys letztem Studioalbum „Beautiful Lies“ mögen wie eine lange Pause zwischen zwei Alben klingen… doch für Birdy, die mit bürgerlichem Namen Jasmine van den Bogaerde heißt, war es wichtig, einen Schritt zurück zu machen, die Welt zu erfahren und herauszufinden, wer sie wirklich ist.

Nach Nashville zu reisen, Heimat der größten je geschriebenen Herzschmerz-Songs, und L.A. zu besuchen, um aus zeitlosen Künstlern wie Joni Mitchell und Nick Cave zu schöpfen, war der ideale Weg, um Inspiration zu finden. Diese besonderen Umgebungen und Kreativpartner schienen instinktiv zu wissen, wie man durch die Strahlkraft vergangener Künstler die Worte aus Birdys reich gefülltem Young Heart freisetzt. Ein Großteil des Albums wurde mit Daniel Tashian & Ian Fitchuk (u.a. Co-Schreiber von Kacy Musgraves’ Grammy-ausgezeichnetem Album „Golden Hour“) geschrieben und produziert.

Die Songs des Albums ringen zwischen Licht und Dunkelheit, zwischen der Weite des Raumes und dem Inneren der häuslichen Umgebung. Der Konflikt zwischen dem Verlangen, sich einzuigeln und dem Zwang fortgehen zu müssen, zu neuen Orten und neuen Erlebnissen, zieht sich durch das Album.

„Young Heart“ ist eine ziemliche Abkehr von Birdys letztem Album, dem 2015 veröffentlichten, dramatischen „Beautiful Lies“. War „Beautiful Lies“ ein Märchen, so ist „Young Heart“ das wirklichkeitsnahe, realistische Porträt einer Künstlerin im Schmerz, die nach dem Licht sucht.

Birdy kommentiert zu „Young Heart“: „Ich bin so stolz auf dieses Album. Mein letztes war wesentlich theatralischer ­­– es war eine Menge los, es war eine große Produktion. Dieses ist ziemlich zurückgenommen ­– es ist nichts da, was nicht da sein muss. Es gibt keine Dekoration. Dieses Album fühlt sich einfach sehr persönlich an. Ich bin in den vergangenen fünf Jahren sehr gewachsen und habe neue Dinge erlebt, die mein Verständnis der Welt geprägt haben, zugleich aber auch, wer ich als eine Künstlerin bin. Dieses Album bedeutet mir viel – ich will es beschützen.“

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