Cypress Hill – Zum 25. Bandjubiläum im Münchner Zenith

CYPRESS HILL 2016Happy Birthday! Im Hause Cypress Hill gibt’s Grund zu feiern und die beste Nachricht ist, auch die deutschen Fans sind eingeladen. Nachdem die Könige des HipHop im letzten Sommer drei restlos ausverkaufte Konzerte hierzulande gaben, kommen sie nun anlässlich ihres 25. Band-Geburtstags, zu dem sie sich selbst mit einer ausgedehnten Welt-Tour beschenken, mit vier Shows im Juni 2016 nach Berlin (13.06.2016, Zitadelle), München (14.06.2016 Zenith), Köln (15.06.2016 Palladium) und Hamburg (17.06.2016 Stadtpark).

Bemerkt und beachtet wurden Cypress Hill zunächst als die ersten Superstars des Latino-HipHop, berüchtigt allerdings wurden sie dank ihrer Werbung für den Genuss von Marihuana, der nicht überall als belanglos angesehen wird. Die Band brach nicht nur eine Kampagne für die Legalizierung der Droge vom Zaun, ihre langsam rollenden Bass- und Drumloops weckten auch den Pioniergeist unter Anhängern des „Stoned Funk“, der in den Neunzigern einer der wichtigsten Einflüsse im HipHop wurde. Hörbar in allen wegweisenden Werken, von Dr. Dres G-funk bis zum chilligen, englischen Trip-Hop.

DVX, die erste Verkörperung von Cypress Hill, formierte sich 1986, als die kubanischen Brüder Sen Dog und Mellow Man Ace sich mit den LA-Fellows Muggs und B Real zusammen getan haben. Die Vier begannen, an einer Fusion von Latin- und HipHop-Slang herum zu experimentieren und waren bei einem eigenen Style angekommen, als Mellow Man Ace 1988 ausstieg. Zu dieser Zeit erfolgte auch die Umbenennung in Cypress Hill, nach einer Straße ihrer Umgebung. Mit ihren stoned Beats, B Reals übertriebenem Nasal und cartoonhafter Gewalt wurde das selbstbetitelte Debüt der Gruppe Anfang 1992, ein paar Monate nach seinem Release, zur handfesten Sensation. Die Singles „How I Could Just Kill a Man“ und „The Phuncky Feel One“ wurden zu Underground-Hits, ihre unverhohlene Haltung zum Marihuana-Konsum brachte ihnen auch in der Alternative Rock-Gemeinde massenhaft Fans ein. Und obwohl der Nachfolger „Black Sunday“ manchem Kritiker zu sehr nach dem Erstling klang, stieg das Album umgehend auf Platz 1 der Charts ein und generierte mit „Insane In The Brain“ einen weltweiten Hit

Mit dem Doppelalbum „Skull & Bones“ veröffentlicht die Gruppe eine CD mit HipHop, die andere mit eher Rock-orientiertem Material. Einige ihrer Songs nahmen Cypress Hill gleich in beiden Varianten auf und engagierten für die nachfolgend gedrehten Videos etliche Rap- und Rockstars. Nach den Alben „Stoned Raiders“(2001), „Till Death Do Us Part“ (2004) mit Ausflügen in die Sounds Jamaicas erschien “Rise Up”, 2010 unter dem neuen Label Priority Records mit dessen Creative Director Snoop Dogg. Anlässlich des 25-jährigen Bandjubiläums steht ein Wiedersehen mit der Legende auf deutschen Bühnen an.