Destroyer – Erster Song “Dream Lover” vom neuen Album “Poison Season” – Im November live in Deutschland

destroyerAm 28. August 2015 kehrt Destroyer mit seinem elften Studioalbum “Poison Season” und einer anschließenden Welttournee zurück. Vier Jahre nach der Veröffentlichung seines gefeierten Vorgängers “Kaputt” gibt es nun mit “Dream Lover” endlich die erste Single aus seinem brandneuen Album zu hören, das im Sommer auf Dead Oceans / Cargo Records erscheinen wird.

Zusätzlich wird Destroyer begleitend zu seinem neuen Album, eine Two-Song 12″ veröffentlichen, die neben einem Remix des Albumtracks “Forces From Above” eine orchestrale Version des Songs “Times Square, Poison Season” enthalten wird, der nicht zuletzt der Grund für die Entstehung einiger Songs auf “Poison Season” war. Das Album und die 12“ Single können ab sofort vorbestellt werden.

Zu Beginn des Albums hüllt sich der aus Vancouver stammende Dan Bejar in “Hunky Dory”-Streicher. Er ist ein Dashboard Bowie, der vier gescheiterte Charaktere begutachtet – Jesus, Jacob, Judy, Jack – es ist ein gleichzeitig biblisches und musikalisches Theater. Die bittersüße “Times Square” Fanfare erklingt zwei weitere Male auf dem Album – das erste Mal als taumelnder, Saxophon-begeisterter “Street Rock” und dann schließlich als vorhangfallende Träumerei.

„Der erste und letzte Song sind eigentlich nur ein Song, der live mit einem Quintett eingespielt wurde“, erklärt Bejar. „Ich habe sogar mit der Band gesungen. Dieser Song schwang immer zwischen super enthaltsam und super Mitt-70er Springsteen/Bowie Street-Rock. Am Ende entschied ich, dass ich beides möchte. Ich konnte wirklich nicht herausfinden wie ich die orchestrale Version innerhalb des Albums sequenzieren konnte und so habe ich mich dazu entschieden, es genau wie ein Motiv eines Buchendes zu zerstückeln, mit einer Rock Version direkt in der Mitte.“

Mr. Bejar präsentiert uns schon seit einigen Jahren einen wechselhaften Instinkt für Veränderungen, während er gleichzeitig eine einheitliche Ästhetik aufrecht erhält (anstatt nur zwischen Referenzen hin und her zu schwanken). Keine zwei Alben klingen gleich, doch auf einzigartige Weise immer nach Destroyer. Seine aktuelle Inkarnation erscheint oftmals als akustischer Hinweis auf eine deutliche britische (genau genommen schottische) Sorte des Sophisti-Pop: man hört wahrscheinlich Spuren von Aztec Camera, Prefab Sprout, Orange Juice oder auch The Blow Monkeys. Diese Songs fusionieren eine lässige literarische Brillanz mit einer intensiven, melodischen Begeisterung, wendigen Arrangements und einer gewissen Blue-Eyed Soul Sadness.

DESTROYER ON TOUR:
04.11.15 – Brüssel – Botanique (BE)
09.11.15 – Lizern – Südpol (CH)
10.11.15 – Lausanne – Le Romandie (CH)
11.11.15 – St. Gallen – Palas (CH)
12.11.15 – Wien – Szene
13.11.15 – München – Kammerspiel
14.11.15 – Köln – Luxor
15.11.15 – Berlin – Lido
21.11.15 – Utrecht – Le Guess Who? Festival (NL)

 

quelle: off the record – Photo credit: Fabiola Carranza

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