Energiegeladener Indierock für Auge und Ohr – Ein mehr als gelungenes Comeback von METRIC in München

Nach langer Wartezeit war es am 17. Oktober endlich soweit und Metric waren zurück auf der Bühne, und das mit einer Show, die die ganze Theaterfabrik zum Kochen brachte.

Die Halle füllte sich langsam aber sicher, während die Vorband Leyya ihr Bestes gab, um das Publikum in Stimmung zu bringen. Ein Blick auf die, mit Glitzersteinen beklebten, und mit Plüsch überzogenen Synthesizer, sowie Warnschilder vor psychadelischen Lichteffekten an den Türen der Halle ließen Großes vermuten.

Kurz vor Beginn breitete sich ein ungeduldiges Pfeifen und Raunen im Raum aus, als plötzlich die Lichter ausgingen, Nebel die Bühne in grauen Dunst hüllte und eine Stimme aus dem Off das Konzert eröffnete. Dann traten Metric mit bunten Tiermasken nach vorne und begannen unter lautem Beifall ihr erstes Lied „Lie Lie Lie“. Schon jetzt war die Stimmung auf dem Höhepunkt und Sängerin Emily Haines musste nicht lange warten, als sie ihre blonden Haare im Takt wallen ließ, bis die begeisterte Menge es ihr gleichtat.

Metric vereinigten die Zuhörer durch die powervolle musikalische Mischung aus alten Songs und Hits ihres neuen Albums „Pagans in Vegas“, dargeboten in einer Show, die auch für´s Auge keine Wünsche offen ließ. Charismatisch und präsent rockten die Musiker die Bühne, angeführt von Emily Haines, die, mal im Pfauenkostüm, mal in schwarzem Lederoutfit, und mal im schwebenden Neonumhang, für den gewissen Glammourfaktor im Rock sorgte.

Insgesamt ein rundum gelungenes Konzert voller ansteckender Euphorie und Energie, bei dem der Funken in der ersten Minute bis zum hintersten Ende der Halle übersprang und das einem sicherlich im Gedächtnis bleibt.(P.P)

Fotos Metric 

Fotos Leyya

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