Tiger Army

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Datum/Uhrzeit
Datum - 23.11.2016
Uhrzeit - 20:00

Location
Backstage Halle

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Tickets: www.muenchenticket.de

Seit 20 Jahren aktiv, ist unlängst – nach einer längeren Pause – mit „V***-“ endlich wieder ein neues Album der Tiger Army erschienen und am 23. November kommt die aus San Francisco stammende Psychobilly-Punk-Band erstmals zum Konzert nach München: in die Backstage Halle!

1996 gegründet, wurde durch lokale Auftritte und selbstaufgenommene Demotapes Rancid-Frontmann und Hellcat-Records-Mitgründer Tim Armstrong auf die Band aufmerksam. Er nahm Kontakt zu Sänger und Gitarrist Nick 13 (Kearney Jones) auf und bot ihm an, ein Album aufzunehmen. Das Resultat war eine Platte, die 1999 erschien und stilistisch recht herkömmlichen Psychobilly bot. 2000 zog es Nick 13 nach Los Angeles, um eine feste Besetzung für eine Tournee zu finden.

Mit der Veröffentlichung des zweiten Albums „II: Power of Moonlite“ 2001 begab sich die Band auf eine grosse Tournee. Sie tourten 1 1/2 Jahre lang mehrmals durch die USA, gaben aber auch Konzerte in Japan und Europa. Geoff Kresge, Fred Hell und Nick 13 tourten mit Bands wie Dropkick Murphys, Reverend Horton Heat und The Damned, außerdem trat Tiger Army auf mehreren Festivals auf.

Während die Band Anfang 2003 das dritte Album „III: Ghost Tigers Rise“ einspielte, wurde Schlagzeuger Fred Hell bei einem Einbruch vier Mal angeschossen. Auch nach mehreren Monaten war er nicht in der Lage, mit der Band das Album aufzunehmen; Mike Fasan, ein Freund der Band, sprang ein und spielte die fehlenden Schlagzeugparts ein. Aus gesundheitlichen Gründen war es Hell nicht mehr möglich, weiter in der Band zu spielen. Im Juni 2007 erschien ein Album Album Nummer 4, „Music from regions beyond“. Nick 13 hatte im Februar 2009 angekündigt, dass Tiger Army eine Pause einlegen werden und er ein Country-orientiertes Soloalbum aufnehmen will.

2016 nun melden sich Tiger Army mit dem neuen Werk zurück. Ihr erstes Album seit 2007! Und die 13 Tracks zeigen, dass sich die Band auf dem Höhepunkt ihres Schaffens befindet. Zu den üblichen Inspirationen, sei es nun Rockabilly, die Misfits oder der frühe NYY-Punk mit New York Dolls, Johnny Thunders und Ramones, holten sich Nick 13 & Co diesesmal viele Inspirationen aus den frühen 60ern, dem US-Pop- und Rock`n`Roll vor der Beatles-„Invasion“. Damals als der Produzent Joe Meek oder die Shadows in ihrer Blüte standen, Del Shannon den Hit „Runaway“ hatte oder der grosse Roy Orbison Riesenerfolge feierte.

„Es war vermutlich der Film „Blue Velvet“, der mich zu Roy Orbison brachte“, sagt Nick. „David Lynch stiess da auf etwas, auf diese emotionale Düsternis in Orbisons Musik und das war etwas, an das mich schon früh festklammerte. So hörte ich das schon als Kid sehr oft – neben dem Punk.“

Quelle: Veranstalter - Irrtümer und Änderungen vorbehalten!