Johannes Oerding kündigt neues Album „Kreise“ an

„Oft sind Anfang und Ende der gleiche Punkt“ lautet die erste Zeile von ›Kreise‹, dem Titelsong des fünften Albums von Johannes Oerding. Diese Aussage ist durchaus programmatisch zu verstehen, denn um genau diesen Moment geht es hier. Ein Kreis, der sich schließt, ist immer Sinnbild einer Zeitenwende, die gleichermaßen Rückschau wie Ausblick hält. Deshalb hätte Oerding keinen treffenderen Titel wählen können.

Wenn sich ein Künstler, der in seiner konstant ansteigenden Karriere auf gold- und platinveredelte Alben sowie ausverkaufte Tourneen in immer größeren Hallen zurückblicken kann, an die Arbeit zu neuen Songs macht, steht er – wie jeder Songwriter mit Anspruch – vor der großen Herausforderung, musikalisch wie textlich Orte zu finden, an denen er noch nicht war. Sich treu zu bleiben und dabei dennoch neue Wege zu gehen. Nicht wenige Künstler halten in so einem Moment vorsichtshalber an Bewährtem fest – andere wiederum blühen geradezu auf, weil sie niemandem mehr etwas beweisen müssen und bringen mit genau dieser Freiheit im Rücken die Essenz ihres bisherigen Schaffens gekonnt auf den Punkt.

 

›Kreise‹ ist genau so ein Album geworden. Johannes Oerdings typisches Songwriting, das man nach nur wenigen Takten als unverkennbar identifiziert, hat hierauf nochmal deutlich an Klarheit und Tiefe gewonnen – aber genauso sicher bewegt er sich auch auf musikalischen Terrain, das man von ihm so noch nicht gehört hat. Stimmlich ohnehin über jeden Zweifel erhaben, überzeugt Oerding auf ›Kreise‹ mit einzigartiger Bandbreite zwischen entspannter Zurückgenommenheit und hohem Falsett. Dass das Endergebnis dabei nach zusammenhängendem Gesamtwerk und nie nach Gemischtwarenladen klingt, liegt nicht zuletzt an Oerdings erneuter Zusammenarbeit mit Mark Smith, der ihn als kreativer Partner von Beginn seiner musikalischen Karriere an begleitet und mit dem er sich bei ›Kreise‹ erstmals auch den Produzentensessel teilt. Fein akzentuiert bekommen die Balladen genau den Raum, den sie brauchen, um ihre volle Größe zu entfalten – und lassen die Popsongs dadurch umso heller strahlen.

Johannes Oerding gelingt es wie keinem anderen deutschen Pop-Songwriter zur Zeit, in seinen Songs und Texten eine direkte emotionale Verbindung zu seinen Zuhörern herzustellen, die jedem einzelnen das Gefühl vermittelt, er würde nur für ihn persönlich singen. Diese Qualität zeichnet selbstverständlich auch ›Kreise‹ aus. Der erkennbare Reifungsprozess, der sich in seinen neuen Texten widerspiegelt, macht deutlich, dass Oerding inzwischen sehr viel mehr erlebt hat als zu Zeiten seines Debuts.

Mit feinsinnigem Gespür findet Johannes Oerding erneut die richtigen Worte und Melodien für alles, was die menschliche Seele bewegt. Seine Songs sind gleichermaßen treue Begleiter, Trostspender, Mutmacher wie punktgenaue Alltagsbeobachtungen, die vielen aus der Seele sprechen.

Deshalb ist es keinesfalls verwunderlich, dass es Johannes Oerding mühelos gelingt, die Nähe zu seinem Publikum in ihrer Unmittelbarkeit regelmäßig bis in die letzte Reihe großer Arenen zu transportieren. ›Kreise‹ liefert einmal mehr den Soundtrack dazu.

Tourdaten 2017:

04.05.2017 Gronau, Jazzfest Gronau

14.06.2017 Geseke, Steinbruch HeidelbergCement

25.10.2017 Leipzig, Haus Auensee

26.10.2017 Dresden, Schlachthof

28.10.2017 Karlsruhe, Tollhaus

29.10.2017 Zürich, Kaufleuten

30.10.2017 Wien, Chaya Fuera

01.11.2017 München, Tonhalle

03.11.2017 Köln, Palladium

04.11.2017 Stuttgart, Beethovensaal

05.11.2017 Frankfurt, Jahrhunderthalle

07.11.2017 Saarbrücken, Garage

08.11.2017 Erfurt, Thüringenhalle

10.11.2017 Dortmund, FZW

11.11.2017 Magdeburg, Stadthalle

12.11.2017 Kassel, Stadthalle

14.11.2017 Osnabrück, Osnabrückhalle

15.11.2017 Aurich, Sparkassen Arena

17.11.2017 Kiel, Sparkassen Arena

18.11.2017 Hannover, Swiss Life Hall

19.11.2017 Berlin, Columbiahalle

22.11.2017 Bremen, Pier 2

24.11.2017 Schwerin, Sport- und Kongreßhalle

25.11.2017 Hamburg, Barclaycard Arena