Judith Holofernes mit Soloalbum auf Tour – 11. April Theaterfabrik München

Ein leichtes Schwert” heisst das Anfang Februar erschienene Soloalbum von Judith Holofernes, die Fans als Sängerin und Songwriterin der populären Berliner Band Wir Sind Helden kennen. Am Freitag  den 11. April gastiert die 37jährige mit Band in der Münchner Theaterfabrik.

Im Vorprogramm sind die Schweizer Mama Rosin zu sehen. Nach ersten Aufnahmen ganz alleine zuhause mit dem, so Holofernes, „Deppenprogramm“ Garage Band hat die Sängerin zusammen mit ihrem Ehemann Pola Roy (Drums) und Jörg Holdinghausen „einen ganzen Haufen neuer Lieder aufgenommen“. Für die Produktion zeichnete Ian Davenport verantwortlich, der auch bereits bei Wir Sind Helden aktiv war. Herausgekommen ist ein gelungenes Album, das auch den alten “Helden”-Fans gefallen wird. Wobei nicht nur die Songs “Nichtsnutz” und “Liebe Teil 2 – jetzt erst recht” herausragen. Im Jahr 2000 gründeten sich Wir Sind Helden, nachdem Judith Holofernes zuvor solo mit ihren Liedern durch die Berliner Clubs gezogen ist.

Was als Band „Helden“ begann (der Name sollte an David Bowies Song „Heroes“ erinnern) wurde später zu Wir Sind  Helden. 2002 veröffentlichte die zum Quartett angewachsene Band ihre erste EP „Guten Tag“. Der Titelsong ging damals – ohne, dass man ein Majorlabel hinter sich hatte – in die deutschen Charts. 2003 erschien mit „Die Reklamation“ das erste Album der Band, das bis auf Platz 2 der Charts vordrang und mit zu den meistverkauften Platten der Jahre 2003/2004 gehörte. Auf dem Debüt fanden sich gleich 4 Singles-Hits. Weitere Hits wie „Gekommen um zu bleiben“ oder „Nur ein Wort“ und drei Alben folgten. Im Frühjahr 2012 beschloss die Band auf unbestimmte Zeit zu pausieren.  Jüngst war Judith Holofernes in der österreichischen Kult-Sendung “Willkommen Österreich” der Herren Grissemann/Stermann zu Gast. Hier ihr schöner Auftritt mit der Studioband Russkaja: 

Für das Vorprogramm bringt sich Judith Holofernes die famosenMama Rosin mit, eine Band, deren Liveshows großartig sind und die normalerweise keinen stillstehen lassen. Mama Rosin kochen ein süffiges Süppchen aus Cajun und Zydeco, dem Sound der Sümpfe Louisianas mit Gargenrock und Punk. Der Louisiana-Swamp-Groove trifft auf den Underground des New Yorker CBGBs. Schaut man den drei Energiebündeln zu, meint man die Drei kämen geradewegs aus Louisiana, dabei kommen die Drei aus Genf. In den vergangenen Jahren tourte die Band mehrmals ausgiebig durch Europa, spielte beim legendären Glastonbury und hinterliess auch in deutschen Clubs den allerbesten Eindruck. Ihr jüngstes Album „Bye Bye Bayou“ hat kein Geringerer als die Indiebluesrock-Legende Jon Spencer produziert. Der ist auch voll des Lobes ob der Schweizer Band: „”Mama Rosin are a rare band that combine familiar influences in subtle and striking ways to achieve a wholly unique and very personal form of music.“ Mama Rosin sind übrigens auch Gäste auf dem Album von Judith Holofernes (beim Stück “Pechmarie”)

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