CLUESO – Neues Album “Album”

clueso_AlbumNach einer einmaligen, anderthalbjährigen Strecke mit nicht weniger als sieben Single-Hits erscheint gestern »ALBUM«. Ganz genau: Das neunte Clueso-Album ist nicht nur eines, es heißt auch so. Perfekter Titel, weil: So konsequent hat Clueso seine künstlerische Vision noch nie auf den Punkt gebracht.

Nach acht überwiegend mit Gold oder Platin ausgezeichneten Studioalben, die sich weit über eine Million Mal verkauften, nach zahlreichen Kooperationen mit Künstler:innen wie Udo Lindenberg, Capital Bra oder den Fantastischen Vier sowie Tourneen durch die größten Hallen des Landes und Auftritten bei zahlreichen Festivals entschied sich Clueso zu seinem 40. Geburtstag, die Dinge noch mal ganz anders anzugehen. Der musikalische Grenzgänger erfand sich mal wieder künstlerisch neu.

»Ich bin absolut kein Reißbrett-Typ, aber es gab am Anfang die große Sehnsucht, einen neuen James-Bond-Film zu erschaffen, wenn man so will«, sagt Clueso. »Einen Blockbuster, der die ganzen großen und kleinen Sehnsüchte mit all meinen musikalischen Vorlieben verbindet. Ich wollte einen neuen Style, einen modernen Sound kreieren, ohne alles komplett auf links zu drehen.«

Es geht auf »ALBUM« darum, wie man die Nacht festhalten will, indem man den anderen festhält (»Der Letzte Song« feat. Mathea), um Distanz, Isolierung und ein Gefühl wie unter Watte, vor allem aber um die Befreiung von diesen Empfindungen und den Ausbruch danach. Das stetige Changieren zwischen Wehmut und Emphase, Aufbruch und Melancholie war ja schon immer eine besondere Farbe im Werk von Clueso. Nun liegen Sehnsucht und Euphorie so nahe beieinander wie bislang noch nicht bei ihm.

Es geht also auch um unsere vorherrschenden Gefühle der vergangenen anderthalb Jahre, und das ist wirklich irre: Ohne, dass er es jemals ahnen oder gar planen konnte, hat Clueso genau das wilde, aufregende, berauschende Sommeralbum geschrieben, das wir jetzt alle brauchen. Insofern ist »ALBUM« der perfekte Soundtrack für die Zeit nach der Pandemie.

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Features sind Andreas Bourani, die Rapper Bausa und Bozza und die begabten Newcomer:innen Mathea und Sharaktah. Produziert haben Beatzarre & Djorkaeff, DECCO, Tobias Kuhn, Hitimpulse, Truva, Alexis Troy, Michael Geldreich, Pascal Reinhardt, Miksu & Macloud, Daniel Flamm und Clueso selbst. Unzählige Inspirationen also, Begegnungen und Erlebnisse, aber ein roter Faden: Clueso, seine Stimme, seine Gitarre. »Es geht um kreative Suche«, sagt er. »Vergleiche mit anderen sind nicht geil, das tut einem nicht gut. Lieber sollte man auf andere Leute zugehen und gemeinsam mit ihnen etwas Besonderes erschaffen. Ich habe Features nie als Marketing-Tool betrachtet.«

Die Dinge, an denen wir gerade arbeiten, fühlen sich immer am intensivsten und besten an, aber manchmal sind sie es auch: »Für mich ist es wirklich wieder ein kompletter Neuanfang«, sagt Clueso. »Vor allem bin ich richtig begeistert vom ›ALBUM‹. Ich weiß, das hört man oft, aber ich war wirklich noch nie so zufrieden mit einem neuen Album.«

Mit der Arbeit an »ALBUM« hat Clueso seine Filterblase verlassen, sich seinen Erwartungen und Ängsten gestellt und weit jenseits der eigenen Komfortzone einige der besten, vielseitigsten und mitreißendsten Songs seiner Karriere geschrieben.

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