Musik-Festival zum 5. Geburtstag der Feierwerk Funkstation 

Am Samstag, den 16. Juli feiert die Feierwerk Funkstation ihr 5-jähriges Bestehen mit einem Musik-Festival der besonderen Art. Wie es sich für einen Geburtstag gehört, wird „einer ausgegeben“: Zum „Zahl, was du willst!“-Eintrittspreis beschallen ab 15:30 Uhr sage und schreibe elf Acts die Funkstation, den Domagkpark und vielleicht sogar ganz München mit feinsten Klängen. Auf der schicken Dachterrasse stehen mit Akustik- und Lounge-Musik entspanntere Töne im Vordergrund. Im Saal sorgen Bands unterschiedlichster Genres für Musik, die Laune macht und in die Beine geht. Zu nächtlicher Stunde bedient schließlich H.B.C. aka Henning Coordes den Tanzboden mit elektronischen Sounds

So sieht das Funkstation Festival Line-Up aus: Clemens Ripp (Indie, Alternative) + Hanna Sikasa (Pop, Jazz, Soul, R ‘n’ b) + JUC (Electro) + Sonja Ebert (Singer/Songwriter) + Sunny Acc’s (Singer/Songwriter) + Barska and the Factory (Pop) + Basement79 (Brass, Rock) + Die Prokrastination (Indie-Punk) + H.B.C. (Disco, House, Techno) + O’Reilly (Folk, Rock, Pop) + Quirinello (Indie-Pop). 

Wurzeln geschlagen im Viertel 

Mit der Feierwerk Funkstation im Domagkpark setzte die Stadt München im Jahr 2017 das Konzept einer „integrierten Quartierseinrichtung“ in neuartiger Konstellation um: Die Bewohner*innen finden hier unter einem Dach sowohl vielseitige Angebote zum Erleben und Mitmachen für Kinder und Jugendliche als auch Freizeit-, Bildungs- und Beratungsangebote für Familien. Damit ist die Funkstation gut angekommen im Viertel.

„Definitiv kann man sagen, dass wir in den fünf Jahren hier Wurzeln geschlagen haben. Wir sind aus dem Domagkpark echt nicht mehr wegzudenken. Die Leute sagen immer, dass die Funkstation für sie wie ein zweites Zuhause ist und dass sie sich hier wohlfühlen. Das hören wir ganz oft“, resümiert Katrin Pischetsrieder, die Leiterin der Funkstation, die Rückmeldungen aus dem Viertel. „Ganz wichtig für das Gelingen ist auch, dass die Menschen aus dem Domagkpark Ideen und auch Tatkraft einbringen. Ob sie einen Kuchen beisteuern, mit anpacken, Kurse anbieten, sich ehrenamtlich engagieren oder wie auch immer. Ohne die Leute wäre die Funkstation nicht das, was sie ist.“

Ein Szenefestival zum Geburtstag 

Das Funkstation Festival ist ein „Best-of“ der Veranstaltungsreihen „Roof Top Session“ und „Szene-Check“. Mit den Konzerten will die Funkstation an die legendären Vibes der kreativen Subkultur auf dem früheren Domagkpark-Gelände anknüpfen. Bis tief in die Nullerjahre hinein gab es hier ein Areal mit Ateliers, Proberäumen, diversen kleinen und größeren Clubs, kommerziellen Veranstaltungen, selbstorganisierten Konzerten und nicht angemeldeten Partys.

Die Konzertreihe „Szene Check“ präsentiert seit 2018 regelmäßig alle zwei Monate, was die lokale Szene an Bands zu bieten hat. Der Fokus liegt darauf, kein „Pay to Play“-System zu unterstützen, sondern Raum für Kultur zu bieten, Newcomer-Bands bestmöglich zu fördern und erste Auftritte zu ermöglichen. Die elf Acts im Programm des Funkstation Festivals haben bis auf zwei Ausnahmen schon bei den „Szene-Check“-Konzerten gespielt. „Best-of“ bedeutet, dass unsere Besucher*innen und wir mit diesen Künstler*innen allesamt richtig gute Abende hatten. Darum haben wir sie eingeladen, mit uns gemeinsam zu feiern“, erklärt Jonas Rehm, der für das Booking des „Szene Check“ verantwortlich ist. Mit einer stilistischen Bandbreite von Akustikmusik, Folk und Jazz über Pop, Rock, Brass, Indie oder Punk bis hin zu EDM bietet das Festival beschwingte und mitreißende Musik für alle Zielgruppen, die in der Funkstation unterwegs sind. Das Ganze hat den offenen Charakter einer „Zahlt was ihr wollt“-Feier. Damit liegt die Hürde für das Mitmachen und Dabeisein nicht wirklich hoch.

Funkstation Festival: Die Acts 

Clemens Ripp: Der Musiker und Songwriter verbindet eingängige, von Folk-, Indie- und Alternative beeinflusste Melodien mit traurigen, manchmal hoffnungsvollen Texten.

Hanna Sikasa: Die Sängerin und ihre Band spielen eingängige Popmusik mit Elementen von Jazz, Soul und R’n’B, nuancierten Vocals und vielschichtigen Arrangements.

JUC: Mit ihrer düsteren, vokal-elektronischen „music for misfits“ bietet JUC [Juts] ihren Hörer*innen eine hedonistische Auszeit an, um alles rauszulassen und Frieden zu spüren.

Sonja Ebert: Mit ihren Liedern möchte die Singer/Songwriterin Menschen tief in ihrem Inneren berühren und ihnen Mut machen, sich selbst mit Liebe zu begegnen und die Dinge mal mit anderen Augen zu sehen.

Sunny Acc’s: Sunny bringt charmantes Wohnzimmer-Flair auf jede Bühne und spielt sich mit ihrer leidenschaftlichen Stimme und akustischen Gitarrenklängen in die Herzen des Publikums.

Barska and the Factory: Die 7-köpfige female empowerment Kombo ist bekannt aus der aktuellen Staffel von „The Voice of Germany“. Die unausweichliche Leidenschaft zum Pop stellt ihren einzigartigen Sound her.

Basement79: Aus der Mischung aus Rock- und Big Band-Sound haben sie ihren Brass-Rock Stil entwickelt. Getragen wird ihre Musik von einer sechsköpfigen Backline inklusive drei Sängerinnen sowie drei Bläsern.

Die Prokrastination: Punkige Off-Beats und rockige Gitarren verbindet die vierköpfige Band mit rotzigen und ironischen deutschen Texten.

H.B.C.: Fasziniert von elektronisch produzierter Musik lebt und wirkt Henning Coordes seit 2010 als DJ und Producer in München. Die nötige Abgebrühtheit sammelte er auf Events der halben Münchner Clublandschaft.

O’Reilly: Die Band entführt das Publikum mit seiner Mischung aus Folk, Rock, Balladen und Pop in klangliche Sphären zwischen Vintage-Sound und Moderne.

Quirinello: Zwischen Tagträumerei und Nachtwandeln: Mit ihrem intimen Dream-Pop blickt die Münchner Indie-Band Quirinello tief in die Gefühlswelt der Generation Z.

Ausführliche Information zum Festival-Programm gibt es auf funkstation.feierwerk.de.

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