Special effects im Überfluss – Robin Schulz in der Münchner Olympiahalle

robinschulzAm 30. September wurden die bayerischen Oktoberfestschlager gegen dröhnende Bässe getauscht. Robin Schulz bespielte die Münchner Olympiahalle.

Im elektronischen Duett mit einem Live-Trompeter eröffnete Frans Zimmer, besser bekannt unter dem Künstlernamen Alle Farben den Tanz. Nahtlos ging das Intro in „Bad Ideas“ über. „She Moves“, „Please Tell Rosie“, zwischen Beatsequenzen jagte ein Radiodauerbrenner den nächsten. Auch wenn weniger oft mehr ist, hätte man visualtechnisch in diesem Fall noch etwas mehr herausholen können, ein bisschen bunter hätten wir uns die etwas verhaltene Show vom DJ mit dem farbenfrohen Namen schon gewünscht.

 

 

Der Auftritt von Main-Act Robin Schulz wurde dafür dann umso dramatischer eingeleitet. In der Halle wurde es schwarz, dann flackerten die Lichter und Robin Schulz wurde von der kreischenden Menge willkommen geheißen. Mit „As The Sun Goes Down“ eröffnete der DJ, wie immer mit lässiger Cap und Sonnenbrille, eingerahmt von hohen Feuersäulen seine Show. Explodierende Konfettikanonen hüllten die tanzende Menge in rotes Glitzer, ein vielversprechender Start.

Wer Bedenken hatte, dass die special effects bereits mit den ersten Songs verpufft waren, hatte sich getäuscht. Zu „Prayer In C“ wurden die Rauchsäulen von funkensprühende Feuerwerksfontänen abgelöst. Im Laufe des Abends sollten noch so einige Effekte für gute Stimmung sorgen. Zwischen Teenis tanzten Herrschaften, die locker ihre Großeltern sein konnten.

In „Waves“ erkannte sich manch einer mitten in den blauen Wellen wieder, denn das Publikum wurde passend zum Song in das Meer der großen Leinwand projiziert.

Effektliebhaber kamen an diesem Abend zweifellos auf ihre Kosten.(P.P.)

Fotos Robin Schulz

Fotos Alle Farben