Wunschmaschinen und Tagträume – Stadt-Land-Rock-Festival auf dem Münchner Tollwood

stadtlandrock2017Lust auf Live-Musik, aber kein Geld für überteuerte Konzertkarten? Das Stadt-Land-Rock-Festival auf dem Münchner Tollwood schaffte vom 29. Juni bis zum ersten Juli Abhilfe. Jeden Abend brachten ausgewählte Münchner Bands ihren eigenen Sound zwischen Dream-Pop und Indie-Rock auf die Bühne und das Ganze tatsächlich gratis.

Am 29. Juni eröffnete Chuck Winter die 14. Ausgabe des Festivals. Angefangen mit Retro-Blues entwickelte sich der Sound mit Jordan Prince zu melancholischem Folk, bis der Abend unter dem Stern des Piano-Soul mit Klimt zu Ende ging. Ein gewaltiger Wolkenbruch trieb zum Abschluss noch einmal die doppelte Menschenmenge in die zum Musikzelt umfunktionierte Half Moon Bar.

 

 

Der zweite Tag startete mit Wendekind. Ohne Bandbegleitung aber mit doppeltem Hall auf der Stimme sang der schüchterne Singer/Songwriter in musikalischen Bildern von Wunschmaschinen und Tagträumen. Matija übernahmen, wie immer edel gestylt und angefeuert von einer großen Fanbase mit einer gehörigen Ladung Gute-Laune-Indie-Rock.

Gefeiert von dem ein oder anderen Musikkollegen, der sich unter das Publikum gemischt hatte, sorgte Nick Yume am letzten Tag nochmal für ein Highlight. Dann war das Wochenende auch schon wieder vorbei. Wer diese Chance auf zwölf Konzerte zum Nulltarif nicht genutzt hatte, war wirklich selbst schuld.(P.P.)

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