Achtung, sanft! – Mark Forster in der Muffathalle München

Schmusig und kuschelig und doch irgendwie ganz nett. Ja, die einen möchten glückliche Pärchen vergiften gehen, die anderen sind die glücklichen Pärchen. Dazwischen gibt es eher wenig. Aber das ist nicht schlimm, denn man konnte bei Mark Forster so schön mitschmachten. Liebeslieder, leise Töne, Romantik und diese ganze Seichtheit, die es einfach macht, sich an den Arm desjenigen zu klammern, der neben einem steht.

Besonders viel Aufregung war nicht geboten, sondern eher viel Kuscheln, sanfte Töne, viel Gefühl und eine verletzte Achillessehne bei Mark Forster (gute Besserung!).

Wenn man ohne Erwartung in den Abend gestartet ist, dann kam man auch ganz zufrieden wieder nach Hause, denn viel passiert ist nicht. Die ersten Reihen machten noch fröhlich mit, in den hinteren wurde eben geschmust. Ist auch vollkommen in Ordnung.

Auf der Bühne wechselten sich melancholische Melodien mit Texten, deren Inhalt schon zigfach existiert, ab und so wurde eben ein bisschen Musik gemacht. Erheiternd, unterhaltsam, aber wenig aufregend.

Es ist nicht die heile Glitzer-Pop-Welt, die präsentiert wurde, es schlugen einem aber auch keine Ungeheuerlichkeiten um die Ohren. Ein bisschen was von allem, was schön war, aber eben auch nur das. Jedenfalls besser als ein Abend auf der Couch allein zu zweit.(A.K.)

Fotos Mark Forster 

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