Ausgeglichen – Alvvays im Münchner Ampere

alvvaysWettertechnisch war vom Jahreszeitenwechsel am 1. März in München nicht wirklich viel zu spüren. Mehr Hoffnung dagegen gab es auf der musikalischen Ebene, Alvvays aus Kanada leiteten mit ihrer Show im Ampere zumindest kurz den Frühling ein.

Um Frontfrau und Sängerin Molly Rankin präsentierten die Musiker ihr zweites Album mit dem Titel „Antisocialities“. So wenig wie das Album Überraschungen im Vergleich zum Vorgänger geboten hatte, stand auch das Konzert unter dem Rahmen der Ausgeglichenheit. Flächig breiteten sich die Synthieflächen im Ampere aus. Von „Dreams Tonite“ bis „In Undertow“ vermischten sich Surfgitarren und Fuzz-Pop-Vocals.

Nach etwa einer Stunde neigte sich die Show zu Ende, was bei einer Diskographie von nur 19 Songs allerdings nicht zu verübeln ist.

An diesem Abend gab es nicht viel zu kritisieren, unaufgeregt spielten sich Alvvays durch ein gefälliges, ausgeglichenes Indie-Set und sorgten für eine knappe Stunde Frühling. Allerdings fehlte das gewisse Etwas, der Funke wollte einfach nicht so richtig überspringen.(P.P.)

Fotos Allvvays