Highlights, weiterhin gutes Wetter und Besucherrekord am Jubiläums – Donauinselfest 2013

donauinselfest 23.06.13Wien, 24.06.13.   Besucherrekord beim diesjährigen 30. Donauinselfest. Über 3,2 Millionen BesucherInnen konnte der Veranstalter , die SPÖ Wien, in diesem Jahr vermelden. Wien zeigt sich in diesem Jahr fast durchgehend von seiner besten Seite: Strahlend blauer Himmel, Sonnenschein und dazu gefeierte Acts.

Was am Samstag noch mehr national und sehr einheimisch klang, wurde am Sonntag zum Teil durch internationale Künstler abgelöst. Auf der Wien Energie-Bühne wurden am Samstag als Highlights Wolfgang Ambros und Rainhard Fendrich und Zuchero gefeiert. Auch, wenn Ambros und Fendrich schon ältere Semester sind, bewiesen sie dennoch gekonnt, dass sie nach all den Jahren nicht langweilig sind und das Publikum – zwar recht konservativ – zum Schunkeln bringen können.

Auf der Radio FM4/Planet.tt-Bühne hatte es Laura Rafetseder etwas schwer, da das Publikum ob der Hitze noch etwas träge war. Catastrophe&Cure lockerten es wieder ein wenig auf, bevor Jeans Team leider musikalisch nicht viel zu bieten hatte. Mit beeindruckenden Gigs rundeten Naked Lunch und Maximo Park den Abend ab.

Der Sonntag versprach, heiß zu werden. Und nicht nur die Sonne erwärmte diesen Tag – heiß wurde es auch dank der angesagten Acts. Mile Me DEAF und Dear Reader legten mit rockigen Sounds auf der Radio FM4/Planet.tt-Bühne vor, voll wurde es bei Christina Stürmer und Philipp Poisel an der Ö3-Bühne.

Musikalisch sehr beeindruckend waren Grossstadtgeflüster auf der Radio FM4/Planet.tt-Bühne, welche mit hartem Sound, gewagten Texten und einer überdimensional sympathisch guten Laune aufwarteten. Musikalisch eindrucksvoll und stilsicher blieb es, als Clara Luzia, von den Fans gefeiert, auftrat.

Hervorragende Stimmung auf der ganzen Insel. Chase & Status entließen das FM4-Publikum in eine laue Sommernacht.

WAX aus Los Angeles wurde zuvor noch auf der Ö3-Bühne gefeiert und legte vor. Das musste er auch, denn: Bombastisch und pathetisch wurde es mit HURTS, welche das Publikum wohl am meisten begeistern konnten und sowohl musikalisch als auch mit ihrer gewaltigen Lightshow die 90.000 Menschen mitrissen.

Mit DJ Antoine ging der Abend zu Ende. Ein weiteres Donauinselfest neigte sich dem Ende zu, als nach und nach die Menschen Richtung U-Bahn strömten. Und es war ein gelungenes Festival, wenngleich sich der ein oder andere für das 30-jährige Jubiläum ein paar weitere größere Acts hätte erhofft hätte.(A.E.)

Fotos vom dritten Tag am Donauinselfest.

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