JORIS im Technikum München – Charismatisch, sympatisch und ein wenig rührselig

Ein mal wieder ausverkauftes Konzert in München mit der obligatorischen Anhäufung 20-30-jähriger junger Damen, die sich auf Joris freuen – flauschiger kann der Abend nicht werden. Als Support trat Jonathan Kluth auf und passte als Singer-Songwriter perfekt. Medienaufmerksamkeit gab es durch Pro 7, die Interviews geführt haben und somit die Wartezeit bis zum Hauptact verkürzten. Der kam auch pünktlich mit Band auf die Bühne: Charismatisch, sympathisch und ein wenig rührselig war dann auch der ganze Abend.

Joris lässt sein Publikum sich umarmen, hüpfen, spart selbst nicht mit Power und den dazugehörigen kleinen Geschichten wie die über die Herkunft seines Bassisten oder die von der Rettung des Minion-Stofftiers.

Obwohl Joris noch jung ist, ist der unscheinbar wirkende Musiker routiniert und professionell auf der Bühne, wirkt dabei authentisch und weist keinerlei Allüren auf – dies kommt auch beim Publikum an, die sich von der melancholischen und emotionalen Stimmung mitreißend lassen. Trotz dessen, dass der Sänger zuweilen sehr zerbrechlich wirkt, ist seine Musik gleichzeitig teifgründig, ausdrucksstark und intensiv, was sich mit schnellen Nummern in einer gekonnten Reihenfolge abwechselt.

“Herz über Kopf” wird zum Highlight des Konzerts – jeder Zuschauer hat darauf gewartet und jeder genießt diesen gelungenen Abend, welcher für einige wohl viel zu schnell vorübergegangen ist.(A.E.)

Fotos Joris im Technikum München 

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