Vorab reingehört – I Heart Sharks veröffentlichen am Freitag neues Album „Hideaway“

iheartsharks_hideaway_cover2007 entstand in Berlin die Idee dreier junger Männer, Musik zu machen, welche bewegt. Das ist Pierre Bee (Gesang), Simon Wangemann (Gitarre) und Martin Wolf (Schlagzeug) auch gelungen und sie feiern seitdem immense Erfolge. 9 Jahre nach der Bandgründung werden sie durch den Bassisten Craig Miller vom Trio zum Quartett.

Die Welt hat sich verändert, das ist klar, aber auch die Menschen in dieser Welt sind nicht mehr die gleichen. I Heart Sharks zeigen dies auf ihrem Album und lassen dabei immer wieder ihren beißenden Humor, der doch optimistisch ist, und vor allem auch ihre Realitätsflucht erkennen. Letztere ist besonders schön, weil I Heart Sharks ihre Zuhörer damit auf eine musikalisch interessante und vielfältige Reise nehmen. Von den kleinsten Bühnen Berlins bis hin zu den großen Festivals haben I Heart Sharks auf ihrer bisherigen Reise schon so Einiges erlebt und gesehen, was sich musikalisch auf „Hideaway“ neben allen bekannten Synthie-Klängen finden lässt. Als die Band 2011 ihr von Fans finanziertes Debütalbum „Summer“ veröffentlichte, wussten sie noch nicht, dass ihr 2014er-Album mit Hurts-Produzent Joseph Cross entstehen würde. 2016 sind sie nach dem Ausflug zu Island Records zu ihren Wurzeln, dem Indie-Label AdP Records, zurückgekehrt und das Ergebnis kann sich sehen lassen: Zunächst weiß man gar nicht, ob sich I Heart Sharks überhaupt an irgendeinem Genre orientieren wollten, doch spätestens nach dem zweiten Song wird deutlich: Das müssen sie auch keineswegs. Es sind die bekannten Synthie-Elemente, gemischt mit poppigen, tanzbaren und sommerlichen Rhythmen, die primär gute Laune machen. Man hört ihre Anfänge ganz klar heraus und mit den Songs scheinen sie auf eigenartige Weise jünger geworden sein, ohne dass die Songs dabei an Tiefgründigkeit einbüßen. Da mischen sich Live-Drums mit Computermusik, 50er Jahre-Klänge mit moderner Technik und so entsteht eine Synthese aus Stilen, die durchaus mischbar sind.

 

 

Der Opener „Hideaway“ verspricht Hoffnung, versprüht gute Laune, so auch „Lost Forever“ oder „Start A War“. Und genau hier liegt eine bezaubernde Ambivalenz: Die Texte sprechen mit Ernsthaftigkeit Kritik aus, die Melodien und Beats sind treibend, eingängig und versprühen einen unbändigen Optimismus. Mit „Friends“ und „We Used To Talk“ wird es gegen Ende des Albums textlich ernster, vielleicht auch reflektierter, musikalisch nochmal ein bisschen elektronischer.

Ein Album, das eine ganze Generation weiß, reflektiert zu betrachten und dennoch nicht moralisch zu und von oben herab zu mahnen. I Heart Sharks sind selbst Teil dieser Generation, doch haben etwas Wesentliches erkannt: : “The world’s not what it used to be, but neither are we.”(A.E.)

VÖ: 11.11.2016

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